Jahn-Pokal-Schwimmen am 09./10. Juni 2012 in Hamm

Gelungener Wettkampf für die älteren Aktiven des A-Teams mit einer Vielzahl an Platzierungen und neuen persönlichen Bestzeiten

Während die jüngeren Aktiven am 9./10. Juni an den Bezirks-Jahrgangsmeisterschaften in Köln teilnahmen, fuhren die älteren Schwimmer am gleichen Wochen­ende nach Hamm zum Jahn-Pokal-Schwimmen des SV Heessen.

Gerade bei den Schwimmer­innen und Schwimmer, die im Mai auf den Deutschen Meister­schaften oder den Deutschen Jahrgangs­meisterschaften gestartet sind, hätte man erwarten können, dass die Motivation etwas „im Keller” ist – ebenso wie die körperliche Fitness. Denn beide Wettkämpfe stellen in der Regel für die qualifizierten Aktiven den absoluten Saison­höhepunkt dar.

Überraschender Weise präsentierten sich unsere Schwimmer ganz anders:
Lange Saison mit vielen Wettkämpfen und Bestzeiten hin oder her – in Hamm wurde noch einmal Alles gegen!

Gegen ein starkes Teilnehmer­feld (u. a. ein Top-Team aus Dänemark) konnten 19 erste, 9 zweite und 8 dritte Plätze – bei 47 Starts unserer Aktiven – erzielt werden. Die dabei erzielte Anzahl an neuen persönlichen Bestzeiten können wir kaum noch zählen...

Simon Fissl (Jg. 97) erzielte bei 5 Starts gleich 5 neue persönliche Bestzeiten (200 S 3:13,79, 100 R 1:22,99, 50 S 0:36,25, 400 L 6:13,67, 200 L 2:53,61). Über die 200m Schmetter­ling errang er damit die Gold­medaille im Jahrgang. Über 100 R, 400   und 200 L erreichte er zudem jeweils Platz 3 und wurde mit weiteren Medaillen belohnt. Viel besser geht's kaum!

Ein ähnliches „Kunststück” gelang auch Vicky Jordan (96), die bei vier Starts (200 F, 50 S, 50 F, 100 F) ebenfalls vier Best­zeiten aufstellte. Über 50m Schmetter­ling belegte sie dabei mit 0:37,49 in der Wertung Jg. 1996 Platz 2.

Alina Trippe, ebenfalls Jg. 96, stellte bei vier Starts 3 persönliche Best­zeiten auf (50 B 0:43,12, 50 F 0:32,40, 100 F 1:09,71) und errang zudem noch Platz 3 und die Bronze­medaille über 100m Brust.

Jana Kirfel (94) startete über 200m und 400m Freistil. Nach 2:23,60 hatte auch sie ihre persönliche Best­zeit auf der 200m-Strecke unterboten. Über die doppelt so lange Strecke gab es auch für sie nach 5:05,50 die Bronze­medaille.

Herausragend war auch Hannah Weis (Jg. 97), die mit drei persönlichen Best­zeiten über 50m (0:28,32), 100m (1:01,) und 200m (2:13,25) nochmal so richtig „Gas gab”. Die Zeiten über 50m und 200m bedeuten für Hannah auch die ersten Platzierungen im vereinsinternen Pool of Fame. Dabei verdrängte sie zwei Uralt-Einträge aus den Jahren 1989 und 1991, von den damals sehr erfolgreichen Schwimmerinnen Susanne Weller und Maren Flohr.

Nebenbei: Mit ihren starken Freistil-Zeiten tritt Hannah in große, erfolgreiche Fußstapfen, nämlich in die ihres Vaters Walter. Auch er war in den 1980er Jahren ein exzellenter Freistil-Schwimmer, insbesondere auf den kurzen Strecken.

Auch Sanne Leyendecker (Jg. 96) überzeugte mit einer neuen persönlichen Bestzeit und Platz 1 über 200m Schmetter­ling (2:38,07, ebenfalls im Pool of Fame). Auch über 100m Rücken, 200m Rücken, 100m Freistil, 400m Lagen und 400m Freistil belegte sie erste Plätze, zudem erzielte sie noch  2. Plätze über 200m Lagen und 200m Freistil. Ein volles Programm also für Sanne, aber als eine der vielseitigsten Schwimmer­innen der SG REK ist sie derart viele Starts schon fast gewohnt.

Ebenfalls 1. Plätze erzielten Florian Schröder (200 F, 400 L, 200 L), David-Mike Müller (400 F, 100 R, 200 R), Lars Maier (100 S, 100 R, 100 F), Timo Trippe (200 S) und Annika Tücks (100 B). Alle Ergebnisse zum Nachlesen im Protokoll unten.

 

Ein ganz großes „Danke!” an dieser Stelle auch an die Eltern der Aktiven!
Viele von Ihnen fahren ihre Kinder täglich oder mehrmals wöchentlich zum Training. Sie begleiten sie auf Wett­kämpfen, feuern lautstark an oder unterstützen die Durchführung der Wettkämpfe als Kampf­richter mit der Stoppuhr oder an der Wende. Ohne diese Unter­stützung wären unser Schwimm­sport und die Erfolge nicht möglich!

 

Protokoll

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