Nachtrag: DMS 2018, 03.02.2018 in Gelsenkirchen

Unglücklicher Abstieg überschattet Top-Leistung der SG REK-Damen

DMS-Mannschaft SG REK 2018

Dramatischer und knapper kann eine DMS nicht ausgehen: Trotz hervorragender Einzel­leistungen und mehr Punkten als im Vorjahr muss unsere Damen­mannschaft den Gang in die Oberliga West antreten.

Intensiv hatte die Mannschaft um die Trainer Willi Wirtz und Paul Habricht im Vorfeld trainiert und ging mit einer Mischung aus erfahrenen Schwimmerinnnen und jungen Nachwuchs­aktiven gut vorbereitet an den Start. Der Klassenerhalt in der 2. Bundes­liga sollte unbedingt verteidigt werden. Entsprechend groß lastete der Druck auf allen Beteiligten.

Was dann folgte war ein Feuerwerk an Top-Ergebnissen und Bestleistungen. Insgesamt 12 neue persönliche Bestzeiten durch Sanne Leyendecker (4), Linda Röggener und Catharina Fecke (je 2), Steffi Sievernich, Louisa Clara Langen, Ann-Kathrin Maubach und Hannah Weis (jew. 1) bewiesen, wie groß die Motivation war. Auch die weiteren Team-Mitglieder Annika Oppermann und Angela Sievernich schwammen an ihrem persönlichen Limit.

Dennoch war es während des gesamten Wettkampfes im Gelsenkirchener Zentralbad ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Schwimmerinnen des SV BW Bochum um den rettenden 10. Platz. Am Ende dann das unglaubliche Ergebnis: Mit 14.521 Punkten herrschte Gleichstand zwischen den beiden Teams. In der über 20-jährigen DMS-Geschichte der SG REK ein noch nie dagewesenes Ergebnis.

Aufgrund der nicht ganz präzisen Wettkampfregeln herrschte zunächst Unklarheit, was dies nun bedeutet; wer steigt ab, wer „bleibt drin”? Unterschiedliche Regelinterpretationen führten zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Am Ende fanden sich unsere Schwimmerinnen dann aufgrund der geringeren Zahl an ersten Plätzen gegenüber den Bochumer Aktiven auf dem unglücklichen 11. Platz wieder – Abstieg in die Oberliga West. Zumindest nach derzeitigem Stand, denn eine angefragte Stellungnahme beim Schwimmverband steht noch aus.

Obwohl die Enttäuschung entsprechend groß war, besteht kein Anlass zu Resignation. Die Mannschaft hat toll gekämpft und auf den Punkt genau ihre Leistung erbracht. Im kommenden Jahr werden vielleicht noch weitere Nachwuchs­schwimmerinnen das Team verstärken.

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Schwimmerinnen und die Trainer für diesen hochklassigen und sportlich fairen Wettkampf!

 

Zurück