Rückblick 2013, Ausblick 2014 ... die SG Rhein-Erft-Köln

Irgendwie heißt es ja jedes Jahr „... wie schnell dieses Jahr vorbei ging ...“ –
und subjektiv mag das stimmen.

Objektiv bestand das Jahr 2013 wieder einmal aus 365 Tagen (etwas exakter aus 365,2425 Tagen) und dauerte damit genau so lange wie jedes andere Jahr.
(An alle Physiker und Astronomen: Ja, auch das stimmt nicht ganz, nicht nur wegen der Schaltjahre.)

Aus Sicht unserer Startgemeinschaft war es allerdings ein sehr turbulentes und sportlich enorm erfolgreiches Jahr. Vieles von dem, was passiert ist, hätte auch für zwei oder mehr Jahre gereicht.

Eine Zusammenfassung – ganz subjektiv …

Als Leistungssport-Gemeinschaft stehen die sportlichen Resultate sicherlich im Vordergrund, und hier sind einige Fakten durchaus bemerkenswert:

Teilnahme an über 30 Wettkämpfen, darunter
- Deutsche Mannschaftsmeisterschaften (DMS),
- Deutsche Meisterschaften (Kurz- und Langbahn),
- Deutsche Jahrgangsmeisterschaften
- NRW-, Bezirks-, Kreismeisterschaften,
- Wettkämpfe mit teilweise hochkarätigen (internationalen) Teilnehmern,
- weitere Nachwuchswettkämpfe des B-Teams und des C1/C2-Teams

- Trainingslager im Ausland (Osterferien) in Girona/Spanien

Die DMS Anfang des Jahres verliefen insgesamt „glimpflich“ – unsere Herrenmannschaft konnte trotz diverser krankheitsbedingter Ausfälle und Rückstände die 2. Bundesliga halten, die Damenmannschaft verpasste den Aufstieg in die Oberliga nur hauchdünn. Aufgrund der teilweise noch recht jungen Schwimmerinnen ist hier noch deutliches Steigerungspotential vorhanden. Die „Jungs“ werden auch 2014 um den Erhalt der 2. Bundesliga kämpfen – und die Aussichten sind momentan gut.

Ein Highlight waren sicher die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Juni in Berlin, für die sich mit 13 Aktiven etwa die Hälfte aller Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem A-Team qualifiziert hatte. Eine derartige Leistungsdichte gab es in der Startgemeinschaft noch nie. Mit sechs Finalteilnahmen und zahlreichen persönlichen Bestzeiten waren wir nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze eindeutig „spitze“.

Und gerade die letzten Wettkämpfe in 2013, z. B. Anfang Dezember das Internationale Schwimmfest in Bonn, haben gezeigt, dass einige Aktive, die im Laufe der Saison nicht so richtig „in Tritt“ kamen, langsam doch wieder in Topform sind oder zu alter Stärke zurückfinden.

Neben den Aktiven gebührt den Trainern Dr. Willi Wirtz und Paul Habricht ein großes Lob für insgesamt hervorragende Arbeit.

Dass 2013 ein sportlich erfolgreiches Jahr war, belegen auch die zahlreichen Neueinträge oder Verbesserungen im „Pool of Fame“ – unserer Liste der Vereinsrekorde.

Insgesamt 47 neue Einträge unter den Top 5 je Disziplin stehen zum Ende des Jahres zu Buche – mehrfache Verbesserungen durch ein und dieselben Aktiven nicht mitgezählt.

Dass die „Mädels“ mit jeweils 18 Neueinträgen auf der Kurz- und der Langbahn gegenüber den „Jungs“ mit 4 Einträgen (Kurzbahn) bzw. 7 Einträgen (Langbahn) deutlich vorne sind, mag an den teilweise enormen Steigerungen der insgesamt jüngeren weiblichen Aktiven in diesem Jahr liegen. Andererseits kämpfen die Herren auch gegen teilweise „hammerharte“ Resultate und eine hohe Leistungsdichte der Vergangenheit – früher war die Männer-Riege der Startgemeinschaft oft besonders stark und etliche Topzeiten sind bis heute gültig.

Aber auch neben dem A-Team hat sich einiges getan.

Aus der B-Mannschaft kamen erneut vielversprechende Talente in die A, und das B-Team selbst wurde 2013 von den Trainerinnen Jannike Schwampe und Daniela Reissmann gut trainiert. Dies ist keine ganz leichte Aufgabe, da hier der Wettkampfsport noch nicht alleine im Fokus steht. Der junge, sportbegeisterte Nachwuchs (Alter ca. 9-12 Jahre) will Spaß, Spiel und Herausforderung – und braucht manchmal eine konsequente (An-)Leitung … natürlich alles auf einmal.

2014 werden wir versuchen, diese wichtige Nachwuchsgruppe weiter zu optimieren, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die C1/C2-Talentgruppen (ca. 6-10 Jahre) von Luzia Schmittmann und Lena Parragi bilden das Fundament all dessen. Hier werden die ersten Grundlagen gelegt, und wer Spaß im Wasser hat, wird motiviert, unterstützt und gefördert. In enger Kooperation mit den Breitensportgruppen und Schwimmkursen der Stammvereine bieten wir hier die Möglichkeit, Schwimmen jenseits des „über-Wasser-bleiben“ kennen und lieben zu lernen. Nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“ zeigt sich im Laufe der Zeit in diesen Gruppen, wer mehr mag – oder nicht.

Unsere „Masters“:

Klein, aber fein“ ist hier der passende Ausdruck. 2013 hat sich eine Gruppe ehemaliger Leistungsschwimmer zusammen gefunden, die sich unter Trainerin und VfB-Abteilungsleiterin Sylke Hindrichs zu einer engagierten „Truppe“ entwickelt hat und auch wieder auf einigen Wettkämpfen gestartet ist. Die Teilnahme und einige vordere Plätze bei den deutschen und europäischen Masters-Meisterschaften sind nur ein Ergebnis – der Spaß am Sport und die Bereitschaft, manchmal auch unter ungünstigen Trainingsbedingungen flexibel zu reagieren, zeichnen sie ebenso aus. Weitere Schwimmsport-Begeisterte sind natürlich auch hier jederzeit herzlich willkommen!

Die Außendarstellung der SG REK:

Mit der Firma ELCON automation & engineering wurde ein neuer Sponsor gefunden, der mit einheitlichen Mannschafts-Poloshirts für einen guten Auftritt bei Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen sorgt.

Die Schaukästen in den Hallenbädern Lechenich und Liblar wurden in Eigenregie, mit viel Engagement einiger Eltern, „auf Vordermann“ gebracht und sollen nun weiter aktuell bleiben.

Unsere Webseite konnte mit über 60.000 Seitenaufrufen einen neuen Rekord verzeichnen. Die Qualität der Inhalte ist insgesamt gestiegen. Der Dank dafür geht an die Schwimmer, Trainer und Eltern, die regelmäßig Informationen und Bilder über Wettkämpfe und andere Veranstaltungen erstellen und zusenden.

Für 2014 ist noch einiges geplant – Stichwort „Startblöcke“ im Trainingsbad, Info-Broschüre, ein Relaunch der Webseite und eine intensivierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Organisatorisch wollen wir weiter optimieren.

So soll sich der Wettkampfsport in der SG REK und der Breitensport in den Stammvereinen SG Erftstadt und VfB Erftstadt noch besser ergänzen. Auch eine Erweiterung der Startgemeinschaft mit zusätzlichen Vereinen aus der Region Köln, dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Kreis Euskirchen wäre wünschenswert und würde vor allem den Aktiven in allen Gruppen viel bringen.

Damit auch die finanzielle Situation weiter stabil bleibt, werden wir die Sponsorensuche und -Ansprache weiter intensivieren. Die Mitgliedsbeiträge sind heutzutage nur ein Pfeiler für erfolgreiche Vereinsarbeit, gerade Wettkampfsport und Topleistungen erfordern noch etwas mehr.

Ein besonderer Dank geht nicht zuletzt an die Eltern unserer Aktiven.

Sie fahren ihre Kinder mehrmals in der Woche, teilweise täglich zum Training, sind oft auf Wettkämpfen dabei und engagieren sich manchmal zusätzlich noch im Hintergrund. Sei es als Kampfrichter, Ideengeber oder „Seelentröster“, wenn es einmal nicht so gut läuft.

Wir hoffen, dass der immense Aufwand auch Euch immer etwas Freude macht, wenn die Aktiven gute Leistungen bringen und Spaß am Schwimmsport haben.

Sport ist auch eine „Schule für’s Leben“.

Schule, Training und sonstige Freizeit unter einen Hut zu bringen erfordert ein gewisses Maß an Disziplin, Fokussierung, manchmal auch Verzicht auf „bequemere“ Umstände, aber dies gibt auch so manches zurück.

[...] nicht weil es leicht wäre, sondern gerade weil es schwer ist, weil diese Aufgabe uns helfen wird, unsere besten Energien und Fähigkeiten einzusetzen [...]
Nun ja, pathetische Worte eines bekannten Politikers, aber ein bisschen ist 'was dran ...

Die SG Rhein-Erft-Köln wünscht Allen ein friedliches und schönes Weihnachtsfest
und einen guten Start ins neue Jahr!

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