Bochum-Cup am 20./21. April 2013

Überragende Ergebnisse der SG REK-Aktiven

Angela Sievernich

Der erste Wettkampf nach dem Osterferien-Trainingslager wurde zu einem regelrechten Rekord-Festival für die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Rhein-Erft-Köln.

Die Zahl der persönlichen Bestzeiten, die auf der Langbahn im Bochum aufgestellt wurden, ist kaum noch zu überblicken.

Hinzu kommen sage und schreibe 15 neue oder verbesserte Einträge im vereinsinternen „Pool of Fame”, davon alleine 14 bei den weiblichen Aktiven, die bereits eine Woche nach den vielen Trainingskilometern „die Wände wackeln” ließen.

Eine Zusammenfassung des Wettkampfes
(alle Einzelergebnisse unten im Protokoll bzw. der Ergebnisliste):

Sanne Leyendecker (Jg. 96) gelang das Kunststück, bei 5 Starts 5 neue persönliche Bestzeiten aufzustellen. In der offenen Wertung erzielte sie damit 4x Platz 1 (400m L, 400m F, 200m R, 200m F) und einmal Platz 2 (200m L). Herausragend waren dabei ihre 400m Lagen in 5:08,22 min. Mit dieser Zeit unterbot sie den bisherigen Langbahn-Vereinsrekord von Kerstin Schäfer um über 6 Sekunden.

Dass Sanne nicht gleich bei allen 5 Starts Gold in der offenen Wertung errang, lag an einer weiteren Schwimmerin der SG REK: Angela Sievernich (Jg. 98)
Ein Mammut-Programm mit 7 Vorlaufstarts über sämtliche Brust- und Freistilstrecken von 50 bis 200m sowie 200m Lagen und zwei weitere Finalläufe hielten sie nicht davon ab, ebenfalls zahlreiche persönliche Bestzeiten aufzustellen und die 200m Lagen in 2:27,05 min. für sich zu entscheiden.

Hannah Weis (Jg. 97) startete 5x in den Vorläufen über 50m, 100m und 200m Freistil sowie über 100m und 200m Rücken. Vor allem ihre 50m Freistil, bei denen sie sich im Finale nochmal auf 0:27,42min. steigern konnte und ihre 100m Freistil (1:00,81min.) waren nicht nur persönliche Topzeiten, sondern auch Platz 2 (50m F) und Platz 1 (100m F) in der offenen Wertung in Bochum wert. Auch über die anderen Strecken belegte sie ausnahmslos Gold- oder Silberränge.

Kimberly Lüdkte, Alicia-Sophie Maubach, Ann-Kathrin Maubach und Friederike Winzen (alle Jahrgang 2000) waren die jüngsten Teilnehmerinnen der SG REK. Sie alle hatten ein umfangreiches Wettkampfprogramm mit vier oder mehr Starts und verbesserten ihre Zeiten teilweise deutlich. Eine Auflistung sämtlicher Gold-, Silber- und Bronze-Platzierungen der vier „Küken“ würde den Rahmen sprengen, lässt sich aber unten in der Ergebnisliste nachlesen. Friederike eifert über die Rückenstrecken ganz offenbar ihrer Mutter Dagmar (geb. Woeste) nach, die mit ihren Leistungen aus den 1990er-Jahren weiterhin im Pool of Fame vertreten ist.

Annika Oppermann (Jg. 97) steigert sich seit der letzten Saison stetig und ist die derzeit schnellste Schmetterlingsschwimmerin der Startgemeinschaft über 100 und 200m. Mit ihren neuen Bestzeiten über 100m S (1:09,01min.) und 200m S (2:36,41min.) war sie auch in Bochum die schnellste Schwimmerin über diese Strecken. Außerdem konnte sie sich damit erstmals im Pool of Fame (PoF) unter den Top 5 eintragen.

Kim Kopeczky (Jg. 99) hätte Annika die PoF-Platzierung über 200m S fast noch streitig gemacht, mit 2:37,73min. lag sie nur knapp dahinter. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis Kim die vereinsinterne Liste „entert“. Gleiches gilt für ihre 400m Lagen, wo sie in 5:30,74min. den Uralt-Eintrag von Martin Mrotzek aus dem Jahre 1988 nur um 7/100sek. verpasste. Kim belegte in Bochum insgesamt 3x Platz 1 und 1x Platz 2 im Jahrgang.

Es ist nicht fair, aber bei den vielen tollen Leistungen unserer weiblichen Aktiven verweisen wir für die weiteren Resultate auf das Protokoll und die Ergebnisliste, auch wenn
Annika Tücks, Nadja Tücks, Lena Parragi und Alexandra Herrmann (unsere „Brustis“),
sowie Anna Seipolt (Freistilstrecken) und Alisa Heinol (Freistil/Schmetterling)
eine ebenso ausführliche Würdigung verdient haben.

Wir holen dies nach, es stehen bis zum Sommer noch etliche Wettkämpfe an!

Daher fassen wir auch die Ergebnisse der „Jungs“ nur ganz knapp zusammen.
Sie brauchen ein bisschen länger – bei ihnen wird sich der Effekt des Trainingslagers erst nach einem gezielten Abbauen für die NRW-Meisterschaften (im Mai) und Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (im Juni) zeigen.

Dennoch stand Ruben Krause (Jg. 97) unseren weiblichen Aktiven in Nichts nach:
Über 5 Strecken erzielte er 5x Jahrgangs-Gold, mit 0:25,24min. im 50m Freistil-Finale (0:24,77min. im Vorlauf) war er überdies der schnellste Schwimmer der gesamten Veranstaltung. Mit der Zeit aus dem Vorlauf konnte er sich als einziger männlicher Aktiver im Pool of Fame eintragen.

Ruben wird – neben Sanne Leyendecker und Hannah Weis – in der kommenden Woche auf den offenen Deutschen Meisterschaften in Berlin über 50m und100m Freistil starten.

Der „Rest der Bande“ erzielte teilweise schon ganz gute Ergebnisse, die aber durch gezieltes Tapering weiter verbessert werden.

Jungs, ihr könnt das verkraften, wenn dieses Mal nicht jeder von Euch erwähnt wird!

Eine Erkenntnis bleibt schlussendlich aber noch festzuhalten:

Das intensive Starttraining im Trainingslager hat sich jetzt schon ausgezahlt, gerade beim Startverhalten konnten sich unsere Schwimmer-/innen weiter verbessern.

 

Protokoll|  Ergebnisliste SG REK

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